Petersilie – Mooskrause 2

lat. Petroselinum crispum

Englisch: Parsley

Schwachzehrer

Geschichte

Die Petersilie, lateinisch Petroselinum Crispum gehört zur Familie der Doldenblüter, lateinisch Apiaceae. Die Sorte Mooskrause 2 ist eine ertragreiche, winterharte Züchtung. Wörtlich übersetzt bedeutet Petersilie Felsensellerie, weil sie aus felsigen Regionen stammt und die Blattform der des Selleries ähnlich ist. Die Petersilie stammt Ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und kann dort noch heute in vielen Ländern als Wildwuchs gefunden werden. Sie liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort an steilen Berghängen. Die Petersilie ist eine zweijährige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 25 bis 80 Zentimetern. Sie bildet schmale bis zu 15 cm lange weiß/gelbliche Pfahlwurzeln, die als Gemüse verzehrt werden können. Die Blätter der Petersilie sind je nach Sorte dunkelgrün und fiedrig. Die grünlichen bis gelblichen Blüten sind in Doppeldolden angeordnet.

Die Blütezeit liegt zwischen Juni und August. Aus den Blüten bilden sich eiförmige graue Früchte. Als kulturelles Wissen gilt, dass die Petersilie ein sehr bedeutendes Gewürzkraut ist und in vielen Ländern kultiviert wird. Heute wird sie unter anderem in den Niederlanden und in Frankreich angebaut. Geschichtliches Wissen ist, dass die Petersilie im antiken Griechenland als heilige Pflanze angesehen wurde. Kulturelles und geschichtliches Wissen gleichermaßen ist, dass sie in der Odyssee als Schmuck der Nymphe Calypso angesehen wurde. Bei den isthmischen und nemeischen Spielen wurden dem Sieger der Spiele Kränze aus Petersilie übergeben.

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 4,4 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 7,4 g
         davon Zucker 4,8 g
Ballaststoffe 4,2 g
Kalorien 52,0 kcal / 219,0 kJ

Gesundheit

Die Blätter und Wurzeln der Pflanzen haben die gleichen Inhaltsstoffe: ätherische Öle wie Myristicin, Linomen und 1,3,8-p-Menthatrien, Mono- und Sequiterpene, und etwa 160 mg Vitamin C pro 100 Gramm Petersilie. Sie enthält auch sehr kleine Mengen Polyine und in der Wurzel Furanocumarine Bergapten und Isoimperatorin. Ein Sud aus Petersilie wird zur Durchspülung bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung und Behandlung von Nierengrieß eingesetzt. In der Küche ist die Petersilie ein sehr beliebtes Gewürzkraut, das in Salaten, Suppen und Soßen eingesetzt wird.

Vermehrung

Saatgut gewinnt man von der Petersilie, indem man nach der Blüte die Samenkörner von der Pflanze zupft. Petersilie blüht im zweiten Jahr zwischen Juni und Juli. Die Reife der Saatkörner erkennt man daran, dass die Samen dunkel werden und sich fast von selbst aus der Blüte lösen. Nach dem Ernten des Samens wird die Mutterpflanze ausgerissen und kompostiert. Die Blätter können nach der Blüte nicht mehr verwendet werden, da sie zu viel Apiol enthalten. Das gesammelte Saatgut sollte nach der Ernte einige Tage an der Luft trocknen. Anschließend werden die Samenkörner in einer Papiertüte an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort aufbewahrt. So hält sich das Saatgut bis zu drei Jahren.

Klima

Petersilie bevorzugt ein gemäßigtes Klima. Sie gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Stellen. Der Boden sollte durchlässig, tiefgründig und humos sein.

Ernte

Die Blätter der Petersilie können das ganze Jahr über geerntet werden, wenn sie Zuhause auf in Töpfen kultiviert wird. Im Freiland wird sie zwischen März und September geerntet. Die Pflanzen wachsen schnell nach und können bei der Ernte von unten abgeschnitten werden. Wenn sie im Freiland überdauern soll, ist zu beachten, dass sie erst im zweiten Jahr blüht. Petersilie sollte ständig nach gesät werden, damit immer frische und aromatische Petersilie vorhanden ist. Petersilie kann auch gehackt und dann eingefroren werden. So kann sie auch sehr gut in Soßen und Suppen verwendet werden.

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