Basilikum – Zitronenbasilikum

lat. Ocimum basilicum

Englisch: Basil

Schwachzehrer

Geschichte

Im Zitronenbasilikum treffen der mediterrane, würzige Geschmack des Basilikums und die Frische des Zitronenaromas aufeinander. Geschichtliches über die Herkunft: Es stammt aus den tropischen Zonen Asiens und Afrikas. Das würzige Wildkraut zählt zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae) und zeichnet sich durch seinen kräftigen Geschmack aus.

Der Wuchs ist krautig (bis zu ca. 40 cm Höhe) mit rosafarbenen Blüten. Das tropische Kraut ermöglicht ein kulturelles Genießen: Suppen, Füllungen, Pesto, Käse, Salate und Soßen lassen sich damit verfeinern.

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 3,1 g
Fett 0,8 g
Kohlenhydrate 5,1 g
         davon Zucker
Ballaststoffe 3,1 g
Kalorien 41,0 kcal / 172,0 kJ

Gesundheit

Durch die Inhaltsstoffe des Zitronenbasilikums, den ätherischen Ölen und Gerbstoffen, wirkt die Würzpflanze verdauungsfördernd, entzündungshemmend oder krampflösend und hilft z. B. als Teeaufguss bei Magen-Darmbeschwerden.

Vermehrung

Zitronenbasilikum sollte im Haus vorgezogen werden. Dabei empfiehlt es sich zu bedenken, dass es sich beim Zitronenbasilikum um einen Lichtkeimer handelt. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) gab dazu folgende Informationen: Das Saatgut braucht nur leicht angedrückt zu werden und sollte auf keinen Fall komplett mit Erde bedeckt sein. Die Aussaat erfolgt von April bis Juni. Ein Pflanzabstand von ca. 25 x 25 cm ist ausreichend.

Das Saatgut benötigt einen feucht gehaltenen Boden. Optimaler Weise werden die Samen vorsichtig angefeuchtet (z. B. mit einer Sprühflasche). Ein starker Wasserschwall würde diese wegspülen.
Die Samen keimen etwa nach 10 bis 15 Tagen. Ab Juni dürfen die Pflanzen ins Freiland.

Klima

Als Tropenpflanze braucht das Zitronenbasilikum es warm. Damit das Saatgut gut keimen kann, sollte die Temperatur mindestens 16 Grad betragen. Bei 20 bis 25 Grad können sich die würzigen Pflanzen gut entwickeln. Gut geeignet ist ein sonniger Standort mit einem humusreichen Boden. Fenchel, Tomaten oder Zucchini sind ideale Nachbarpflanzen.

Ernte

Weiche Blätter sowie junge Triebe können laufend geerntet werden. Vorzugsweise werden die größten Blätter von den obersten Blattachsen der Pflanzen geerntet und nur soviel abgezupft, wie benötigt wird. Der Lebenszyklus ist einjährig.Informationen zum Haltbarmachen

Am besten sind die würzigen Blätter frisch zu genießen. Das Einfrieren ist jedoch eine gute Methode zur Konservierung. Es wird geraten, die Blätter vor dem Einfrieren zu zerkleinern. Ein Armoaverlust (wie durch das Trocknen) entsteht dadurch nicht. Auch das Einlegen in Öl und Essig sorgt für Haltbarkeit. Tipp: Ein frisch gebrühter Aufguss der Basilikumblätter einfach zur Apfelschorle hinzugeben.

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