Salbei

lat. Salvia officinalis

Englisch: Sage

Schwachzehrer

Geschichte 

Salbei, lat. Salvia Officinalis, gehört zur Familie der Lippenblütler. Die Pflanzen duften aromatisch und besitzen angeordnete Laubblätter, blühen lila und haben einen kurzen Stil. Geschichtliches gibt es auch interessantes über die Pflanzen zu berichten. Vom Altertum bis in unsere Zeit zählt der Salbei zu den besonders geschätzten Heilpflanzen. Schon bei den Griechen war die Pflanze bekannt und wurde dort das erste Mal kultiviert. In der Antike wurde zur Erfrischung und Erquickung des Geistes auf einem Salbeiblatt gekaut.

Die Gattung ist weltweit verbreitet und ist auf jedem Kontinent zu finden, außer in Australien und in der Antarktis wächst sie nicht. Geschichtliches Wissen berichtet, dass die Salbeipflanze schon sehr lange auch medizinisch angewendet wird. Die Blätter und Blüten können frisch gepflückt oder auch getrocknet verarbeitet werden. 

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 1,7 g
Fett 2,0 g
Kohlenhydrate 6,9 g
         davon Zucker
Ballaststoffe 2,9 g
Kalorien 59,0 kcal / 247,0 kJ

Gesundheit

Der Salbei gilt als kulturelles Gut. Er hat eine vielfältige Wirkung. Einerseits wirkt er fiebersenkend, entzündungshemmend und hilft bei Nachtschweiß, Erkrankungen der Harnwege und bei Kopfschmerzen. Wenn man aus Salbei einen Tee macht, kann man ihn Gurgeln und bei Angina oder Zahnfleischentzündungen wirkt er antibakteriell.

Der Salbei kann als Tinktur mehrmals täglich angewendet werden. Als Tee sollte Salbei 3 Mal täglich getrunken werden. Dieser ist aber nicht für den Dauergebrauch geeignet. Informationen darüber kann man sich auch bei Kräuterpädagogen aneignen. 

Vermehrung 

Als kulturelles Gewächs, das man vielseitig einsetzen kann, will man die Pflanze gerne auch vermehren. Salbei kann einerseits als Saatgut eingesetzt werden oder von einer bestehenden Pflanze vermehrt werden. Dies funktioniert am besten von Juli bis September. Wichtig, ist dass die Pflanze nicht blüht, ansonsten müsste man die Knospen oder Blüten entfernen. Die Triebe werden auf 6 Zentimeter unter der Blattkrone abgeschnitten und bis auf 3 Blätterpaare alle Blätter abgestreift.

Danach kommt der Steckling in die Aussaaterde und wird gut eingegossen. Das Saatgut wie auch der Steckling brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit und wurzeln nach kurzer Zeit. Anschließend können die Pflanzen ins Freie gesetzt werden. Wer möchte, kann die Stecklinge auch in ein Wasserglas geben und nach zwei Wochen, wenn die Wurzeln lang genug sind, direkt in die Erde aussetzen. 

Klima 

Informationen, die man über die Pflanze hat, sind, dass sie sehr genügsam ist und sie sowohl in tropischen als auch in gemäßigten Gebieten verbreitet ist. Der Salbei verträgt den Frost nicht immer. Damit er im Garten winterhart ist, sollte man ihn mit Zweigen abdecken, damit er im Frühling wieder austreiben kann. 

Ernte 

Der Salbei soll regelmäßig geerntet werden. Das reduziert die Verholzung. Am besten am späten Vormittag, wenn der Tau verdunstet ist, die krautigen Spitzen der Triebe schneiden. Bevor die Pflanze im Juni seine Blüten bekommt, ist das Aroma am intensivsten. Die letzte Ernte sollte dann Ende August stattfinden, damit die restlichen Blätter als Wärmeschutz für den Winter dienen können. Die geernteten Blätter kann man frisch genießen, trocknen oder sogar einfrieren.

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