Pflücksalat – Till

lat. Lactuca sativa var. acephala

Englisch: Loosleaf lettuce

Schwachzehrer

Geschichte

Vermutungen zur Folge stammt der Grüne Salat vom wilden Kompass- oder Stachel-Lattich ab, welcher in Vorderasien, Nordindien bis Südeuropa als Steppenpflanze weit verbreitet war. Schon die alten Ägypter kultivierten Salat und geschichtliches Grundwissen beschreibt Darstellungen jenes Lattichs bereits vor 4.500 Jahren. Ausgehend von Ägypten startete der Salat seinen Feldzug über die griechischen und römischen Weltreiche bis er sein kulturelles Erbe in Europa antrat. Informationen über das Mittelalter besagen, dass in nordeuropäischen Klostergärten Schnittsalat angebaut und verbreitet wurde, romanischen Ländern hingegen Bindesalat bevorzugten. 

Am besten schmeckt Pflücksalat frisch verarbeitet. Es gibt eine Vielfalt an verschiedenen Sorte, die gut in bunten Salaten auch mit Oliven, Paprika oder Tomaten gemischt werden können. Die Sorte Lollo Rosso wird gerne zur Dekoration von Sandwiches, Wurst- oder Käseplatten oder als Garnierung von Speisen verwendet, da er aufgrund seiner festeren Blätter länger frisch bleibt. Pflücksalat wird von Schnecken weniger verzehrt als der Kopfsalat und gilt als robust und nicht sehr krankheitsanfällig.

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 1,0 g
Fett 0,3 g
Kohlenhydrate 2,8 g
         davon Zucker
Ballaststoffe 1,6 g
Kalorien 20,0 kcal / 84,0 kJ

Gesundheit 

Pflücksalat versorgt unseren Organismus mit wichtigen Vitaminen, wie B1, B2, B6 und natürlich Vitamin C. Wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Phosphor sind genauso enthalten wie das Spurenelement Eisen, welches unsere Blutbildung unterstützt. Der in den Stängeln enthaltene weiße Saft ist mit dem Bitterstoff Lactucerol angereichert und wirkt appetitanregend, krampflösend und beruhigend. 

Klima

Viele verschiedene Arten von Pflücksalaten erfreuen sich großer Beliebtheit in unserer Küche. Alle diese Sorten gedeihen am besten in lockerem, humus- und nährstoffreichem Boden, an sonnigen bis halbschattige Standorte. Wenn möglich nicht länger als zwei Jahre hintereinander am selben Standort anpflanzen. Sehr gut kann das Saatgut von Pflücksalat bereits ab Ende März im Freien großzügig ausgesät werden (auch für Balkonkästen geeignet). Nachdem erste Pflanzen sichtbar sind, werden diese vereinzelt, um genug Raum für das Wachstum zu haben. Vorgezogene Salatsetzlinge möglichst hoch einpflanzen, damit sich die Blattrosetten gut entfalten können. Als gute Nachbarn des Pflücksalats haben sich Dille, Fenchel, Rettich, Spargel oder Tomaten bewährt. 

Vermehrung

Sehr gut kann das Saatgut von Pflücksalat bereits ab Ende März im Freien großzügig ausgesät werden (auch für Balkonkästen geeignet). Nachdem erste Pflanzen sichtbar sind, werden diese vereinzelt, um genug Raum für das Wachstum zu haben. Vorgezogene Salatsetzlinge möglichst hoch einpflanzen, damit sich die Blattrosetten gut entfalten können. Als gute Nachbarn des Pflücksalats haben sich Dille, Fenchel, Rettich, Spargel oder Tomaten bewährt. 

Ernte

Im Gegensatz zu anderen Salaten bildet Pflücksalat keine Köpfe, sondern bis zu 30 cm hohe Blattrosetten, mit – je nach Sorte – unterschiedlich gefärbten und geformten Blättern aus. Es werden nur die äußeren Blätter geerntet, das Salatherz sollte bis zum Auswachsen stehengelassen werden. Auf diese Art können die Pflanzen kräftige Stängel ausbilden, an deren Spitzen laufend Blätter austreiben, die wieder geerntet werden können. Im Kühlschrank ist Pflücksalat bis zu drei Tagen haltbar. 

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