Pfefferoni (scharf) – Habanero orange

lat. Capsicum annuum

Chili pepper

Starkzehrer

Geschichte

Die Hauptanbaugebiete der Habanero sind Mexico, Belize und die karibischen Inseln. Die laternenförmigen Früchte reifen von grüngelb auf orange ab. Die Früchte werden ca. 2,5 – 6 cm lang und etwa 2,5 cm breit.

Besonders für feurige Soßen ist die Habanero orange bestens geeignet. Am besten frisch verarbeitet, denn beim Trocknen verlieren sie etwas an Aroma. Der Schärfegrad beträgt zwischen 9 und 10 und ist somit sehr scharf!

Es gibt hunderte Arten von Chilis auf der Welt. Sie unterscheiden sich in Schärfegrad und Größe, aber auch der Geschmack spielt eine große Rolle. Eine Regel besagt, je kleiner der Fruchtkörper, desto schärfer! Die Chilis können getrocknet, gemahlen, eingelegt oder frisch verzehrt werden.

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 12,0 g
Fett 17,0 g
Kohlenhydrate 32,0 g
         davon Zucker 5,0 g
Ballaststoffe 24,9 g
Kalorien 377,0 kcal 1.577,0 kJ

Gesundheit

Chili enthält hohe Anteile an Vitamin A, B, C und Ballaststoffe. Sie sind bekannt für ihre Schärfe (gemessen in Scoville), welche sehr gesund ist. Chili wirkt antibakteriell, bringt den Kreislauf in Schwung, wirkt gegen Erkältungen und Salben welche aus Chilis hergestellt werden, fördern die Durchblutung, u.v.m.

Die meiste Schärfe sitzt in den Samen und den Innenwänden der Chili. Der Wirkstoff Capsaicin, welcher für die Schärfe verantwortlich ist, löst bei uns einen Schmerzreiz in den Schleimhäuten aus.

Falls du einmal zu scharf gegessen haben solltest, gibt es einige Tipps, wie du die Schärfe lindern kannst: Esse trockenes Brot nach, Esse oder trinke fetthaltige Lebensmittel wie z.B. Milchprodukte (Joghurt, Milch, Käse).

Vermehrung

Die Samen werden ab März ca. 4 – 5 cm tief in Vorzuchtschalen gepflanzt und mit Wasser angegossen. Halten Sie den Samen feucht. Nach etwa 6 – 20 Tagen siehst du den Keimling aus der Erde sprießen. Ab Mai kannst du die Setzlinge in das Freiland auspflanzen. Setze den Chili in einem Abstand von 70 x 50 cm um Platzmangel untereinander zu vermeiden. Die Erde sollte für die Anzucht Nährstoffarm sein. Später benötigen Chilis viele Nährstoffe, da sie Starkzehrer sind. Eine lockere aber gleichzeitig stabile Struktur der Erde ist optimal. Auch Kokoserde eignet sich bestens für den Anbau von Chilis.

Klima

Chilis lieben die Sonne, jedoch zu heißes Wetter und Kälte bekommt ihnen nicht. Eine im Süden gelegene Hausmauer wäre optimal, da die Mauer die Wärme für die Nacht speichert und an die Chilis abgibt. Sie sind an verschiedene klimatische und ökologische Bedingungen angepasst.Chilis gedeihen am besten bei Temperaturen von 15 bis 26 °C während der Wachstumsperiode. Chilis sind sehr frostempfindlich und stellen ab 16 °C das Wachstum ein. Ein mittelschwerer (sandig-lehmig), lockerer, sowie humusreicher Boden ist vorteilhaft für große Erträge.

Ernte

Geerntet werden die Chilis immer nur bei trockenem Wetter zwischen Juli und August. Bitte benutze Handschuhe und wasche deine Hände gründlich nach der Ernte. Frische Chilis können kühl rund 7 Tage gelagert werden.

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