Pfefferoni (scharf) – De Cayenne

lat. Capsicum annuum

Englisch: Chili pepper

Starkzehrer

Geschichte

Der Cayenne Chili hat den Ursprung aus der Stadt Cayenne im südamerikanischen Guyana, welche von französischen Siedlern im Jahre 1604 erstmalig gegründet wurde. Auch noch heute wird aus der Hafenstadt Cayenne Chili nach Europa exportiert. Eine buschartig waschsende Peperoni Sorte, die sich durch 10 – 12 cm lange, schlanke, gewundene, eher scharfe (Schärfegrad 6) Früchte auszeichnet, rot abreift und sehr dünnwandig ist.

Es gibt hunderte Arten von Chilis auf der Welt. Sie unterscheiden sich in Schärfegrad und Größe. In der Regel, je kleiner der Fruchtkörper, desto schärfer! Die Chilis können getrocknet, gemahlen, eingelegt oder frisch verzehrt werden.

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 12,0 g
Fett 17,0 g
Kohlenhydrate 32,0 g
         davon Zucker 5,0 g
Ballaststoffe 24,9 g
Kalorien 377,0 kcal / 1.577,0 kJ

Gesundheit

Chili enthält hohe Anteile an Vitamin A, B, C und Ballaststoffe. Sie sind bekannt für ihre Schärfe (gemessen in Scoville), welche sehr gesund ist. Chili wirkt Antibakteriell, bringt den Kreislauf in Schwung, wirkt gegen Erkältungen und Salben welche aus Chilis hergestellt sind, fördern die Durchblutung, u.v.m.

Die meiste Schärfe sitzt in den Samen und den Innenwänden der Chili. Der Wirkstoff Capsaicin, welcher für die Schärfe verantwortlich ist, löst bei uns einen Schmerzreiz in den Schleimhäuten aus.

Falls du einmal zu scharf gegessen hast, gibt es einige Tipps, wie du die Schärfe lindern kannst: Esse trockenes Brot nach, Esse oder trinke fetthaltige Lebensmittel wie z.B. Milchprodukte (Joghurt, Milch, Käse).

Vermehrung

Die Samen werden ab Anfang Mai ca. 4 – 5 cm tief direkt ins Freiland gepflanzt und mit Wasser angegossen. Halte den Samen feucht. Nach etwa 6 – 20 Tagen siehst du den Keimling aus der Erde sprießen. Setze den Chili in einem Abstand von 70 x 50 cm um Platzmangel untereinander zu vermeiden. Die Erde sollte für die Anzucht Nährstoffarm sein. Später benötigen Chilis viele Nährstoffe, da sie Starkzehrer sind. Eine lockere aber gleichzeitig stabile Struktur der Erde ist optimal. Auch Kokoserde eignet sich bestens für den Anbau von Chilis.

Klima

Chilis lieben die Sonne, jedoch zu heißes Wetter und Kälte bekommt ihnen nicht. Eine im Süden gelegene Hausmauer wäre optimal, da die Mauer die Wärme für die Nacht speichert und an die Chilis abgibt. Sie sind an verschiedene klimatische und ökologische Bedingungen angepasst. Der Chilis gedeihen am besten bei Temperaturen von 15 bis 26 °C während der Wachstumsperiode. Chilis sind sehr frostempfindlich und stellen ab 16 °C das Wachstum ein. Ein mittelschwerer (sandig-lehmig), lockerer, sowie humusreicher Boden ist vorteilhaft für große Erträge.

Ernte

Geerntet werden die Chilis immer nur bei trockenem Wetter zwischen Juli und August. Bitte benutze Handschuhe und wasche deine Hände nach der Ernte gründlich! Frische Chilis können kühl rund 7 Tage gelagert werden.

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