Oregano – Griechischer

lat. Origanum heracleoticum

Englisch: Oregano

Schwachzehrer

Geschichte

Allgemeine Informationen über den Oregano (Origanum) sind, dass er auch als Dost oder Wilder Majoran bezeichnet wird. Er gehört zur Gattung der Lippenblütler und kommt ursprünglich aus dem südlichen Europa. Geschichtliches ist, dass er von dort aus in ganz Europa verbreitet wurde. Im Griechischen und übersetzt bedeutet Oregano „Bergwonne“. Es gibt 44 Arten des Oregano und er ist nahe verwandt mit dem Majoran. 

Oregano wird als Gewürz verwendet und verfügt ebenfalls über einige heilende Eigenschaften. Er wächst aus einer weit gewachsenen Wurzel jedes Jahr neu. Die Stängel verholzen nach unten hin etwas. Die Blätter der Pflanzen haben eine Ei- Form, sind leicht länglich und etwas behaart. Sie sind ca. 3 cm lang und geriffelt. In der Zeit zwischen Juli bis September trägt Oregano rosa- bis purpurfarbenen Blüten. 

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 11,0 g
Fett 10,3 g
Kohlenhydrate 49,5 g
         davon Zucker 4,1 g
Ballaststoffe 14,9 g
Kalorien 338,0 kcal / 1415,0 kJ

Klima

Das Saatgut sollte ab April bei 20 Grad Celsius Draußen gesät werden. Man kann ihn schon ab Mitte Februar am Fester einpflanzen. Die Samen sollten leicht in die Erde gedrückt werden und immer feucht gehalten werden. Nach 2 bis 4 Wochen können die jungen Pflänzchen dann nach Draußen umgesiedelt werden. Oregano wächst am besten an einem sehr sonnigen und warmen Platz. Im Winter sollte man die Pflanze abdecken und im Frühling sollte man die Pflanze zurückschneiden, da sie ansonsten verholzt. Verwendet man einen nur etwas Kompost- Erde, entfaltet die Oregano- Pflanze einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Des Weiteren ist Oregano recht pflegeleicht. 

Gesundheit

Kulturelles ist, dass man zur Unterstützung der Verdauung nach dem Essen eine Tasse aufgebrühten Oregano trinken kann. Dieser Tee- Aufguss hilft des Weiteren bei Halsschmerzen, Husten und bei Stimmungsschwankungen. Aus diesem Grund trägt Oregano auch den Beinamen „Wohlgemut“. Als Badezusatz schützt das Kraut außerdem vor Grippe. 

Vermehrung 

Oregano vermehrt sich über seine Wurzeln von selbst. Man kann auch die Wurzeln zur Vermehrung teilen und sie woanders einpflanzen. Oder man benutzt Kopfstecklinge zur Fortpflanzung.

Ernte 

Die neuen Blätter können laufend geerntet werden. Will man viel auf einen Schlag ernten, um den Oregano zu Trocknen, sollte man warten bis die violetten Blüten sprießen. Erst dann hat das Gewürz sein komplettes Aroma entwickelt und behält es auch nach dem Trocknen. 
Zum weiteren Gebrauch wird der getrocknete Oregano gerebelt oder gemahlen. 

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