Markerbsen – Karina

lat. Pisum sativum convar. sativum

Englisch: Wrinkled peas

Schwachzehrer

Geschichte

Markerbsen, lateinisch pisum sativum convar. sativum, gehören botanisch zu der Gattung der Hülsenfrüchte. Viele kennen Markerbsen als Konserve oder Tiefkühlkost. Für Hobbygärtner und Urban Gardeners sind Markerbsen ertragreiche Pflanzen, deren Anbau nicht allzu schwierig ist, wenn man einige Grundregeln zur Handhabung von Saatgut und Bodenpflege beachtet und Geschichtliches über die Pflege von Erbsen weiß. 

Sie sind bereits aus der Römerzeit bekannt. Der Anbau der zuckerhaltigen Pflanzen war schon damals beliebt und verbreitete sich rasch in Europa. Markerbsen wurden in der Antike als Fruchtbarkeitssymbole verehrt. In anderen Kulturen, z.B. in Indien, galten sie dagegen als empfängnisverhütend. Kulturelles Interesse galt den genügsamen, schön blühenden Pflanzen in verschiedenen Kulturkreisen, und in zahlreichen Lebensräumen waren und sind sie noch heute ein wichtiges Lebensmittel. 

Markebsen stammen botanisch wie Palerbsen und Zuckererbsen von Wilderbsen ab. Frisch werden sie selten zum Kauf angeboten, eher als Nasskonserve oder Tiefkühlkonserve. Markerbsen sind reich an Kohlehydraten, die sehr leicht in Zucker umgewandelt werden und für den süßen, aromatischen Geschmack der Markerbsen sorgen. 

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 7,0 g
Fett 0,5 g
Kohlenhydrate 12,0 g
         davon Zucker
Ballaststoffe 5,0 g
Kalorien 82,0 kcal / 343,0 kJ

Gesundheit 

Markerbsen sind auch reich an Ballaststoffen, wertvollen pflanzlichen Eiweißen, Mineralien wie Kalium, Eisen, Zink, Vitaminen der Gruppe der B-Vitamine. In kleineren Mengen enthalten sie auch Provitamin A und C. Somit sind Erbsen ein gesundes Gemüse, das selbst von Kindern und Leuten, die eigentlich kein Gemüse essen mögen, gemocht wird. 
Markerbsen enthalten auch wichtige Enzyme, die in der Vorbeugung und Behandlung von Tumoren eingesetzt werden. 

Vermehrung

Bevor man als Gärtner mit dem Anbau von Markerbsen beginnt, braucht man einige Informationen zu Aussaat, Bodenbeschaffenheit, klimatischen Bedingungen und zur Vermehrung. Das Saatgut kann Ende März im Freiland ausgesät werden. Die Samenkörner werden dazu ca. 2-3 cm tief in den Boden gesteckt. Bald treiben die Samen aus. Stehen sie zu dicht, sollte man ausdünnen. Erbsen brauchen für gesunden Wuchs und hohen Ertrag Rankhilfen aus Metall oder Holz, die man im Handel erwerben, oder mit etwas Geschick selbst anfertigen kann. Erbsen mögen keine Staunässe, der Boden sollte gelockert sein. 

Klima

Markerbsen mögen ein mildes, sonniges Klima mit wenig Schatten.

Ernte

Sie brauchen natürlich auch ausreichend Regen in der Wachstumsphase und einen leichten, gelockerten Boden. Die Ernte der prallen, grünen Hülsen erfolgt im Sommer mit reichem Ertrag.

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