Kohlrabi – Superschmelz

lat. Brassica oleracea var. gongylodes

Englisch: Turnip cabbage

Mittelzehrer

Geschichte

Die Geschichte des Kohlrabis ist nicht genau geklärt. Aber vermutlich stammt es aus Mittelmeerraum. Kein geschichtliches Dokument zu Kohlrabi in Europa ist älter als 500 Jahre, sodass man davon ausgehen kann, dass die Domestikation des Gewächses um die Zeit begann. Abgeschlossen wurde sie im 18 Jahrhundert, wofür es unterschiedliche Informationen aus diversen Quellen gibt. 

Ursprünglich wurde die Pflanze in der mediterranen Küche verbreitet. Heute aber wird diese Pflanzenart in ganz Europa für die Zubereitung von Saaten und anderen Speisen verwendet. Daher kann man sie als kulturelles Gut Europas betrachten. 

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 1,9 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 3,7 g
         davon Zucker 3,5 g
Ballaststoffe 1,5 g
Kalorien 28,0 kcal / 116,0 kJ

Gesundheit

Kohlrabi ist reich an Vitaminen A, B1 und C. Außerdem enthält er auch viel Ballaststoffe und Wasser. Nicht weniger wichtig ist, dass der Kohlrabiessende seinen Organismus mit Calcium, Kalium und Phosphor sättigt. Dabei kann Kohlrabi sowohl als Rohkost verzehrt, als auch zu Püree verarbeitet, bzw. für Salate verwendet werden. 

Vermehrung

Für die Vermehrung von Kohlrabi ist die Anzucht der Jungpflanzen notwendig, wonach die eigentliche Pflanzung im Feld erfolgt.

Klima

Pflanzen können sowohl im Sommer, als auch im Herbst gedeihen. Wichtig ist jedoch, dass der Boden immer konstant feucht gehalten werden sollte. Daher wird das Saatgut nicht selten in Gewächshäusern angebaut. Dies ist zum Beispiel in Deutschland der Fall, weil das Wetter hier in den letzten 20 Jahren sehr unbeständig geworden ist. 

Ernte

Im Freien ausgesätes Saatgut kann zwischen Mai und November geerntet werden, während in Gewächshäusern auch im Frühling und Winter geerntet werden kann. Geerntet wird mit bloßen Händen, wenn es um einen Privathaushalt geht. Handelt es sich dagegen um den maschinellen Anbau, so werden dafür spezielle Kopfkohlernetmaschinen verwendet. Diese müssen über ein spezielles Schneidwerk verfügen, das alle Kohlestücke schnell abschneidet.

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