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Kohl/Wirsing – Aubervilliers

lat. Brassica oleracea var. Capitata f. alba

Englisch: Savoy

Starkzehrer

Aussaat

Aussaat: März – April
Ort: Schale
Saattiefe: 1 cm
Keimtemp.: 15 – 20 °C
Keimdauer: 5 – 8 Tage
pikieren: nach 2 Wochen
auspflanzen: April/Mai
Reihenabstand: 50 cm
Pflanzabstand: 40 cm
Ernte: August – Dezember

Geschichte 

Geschichtliches und Kulturelles: Der Wirsing gehört zur Gattung des Kopfkohls, diese ist seit dem 8. Jahrhundert bekannt. Die ersten Kopfkohlarten waren der Weiß- und der Rotkohl. Der Wirsing wurde im 16. Jahrhundert erstmalig erwähnt, sein französischer Name „chou de Milan“ stammt aus dem Mittelmeerraum, wo auch die Heimat des Wirsings ist. In Deutschland wurden die Pflanzen, im 18. Jahrhundert erstmalig angebaut, mittlerweile aber in allen Erdteilen. 

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 2,8 g
Fett 0,3 g
Kohlenhydrate 2,9 g
         davon Zucker 2,4 g
Ballaststoffe 2,8 g
Kalorien 32,0 kcal / 133,0 kJ

Gesundheit

Informationen zur Gesundheit: Er ist kalorienarm, aber reich an Chlorophyll, Eisen, Phosphor, B Vitaminen und Vitamin C. Seine heilende Wirkung wird naturheilkundlich bei Ekzemen, Lidrandentzündungen und Magen- Darmstörungen eingesetzt. 

Vermehrung 

Hier einige Informationen, wie man Wirsing vermehren kann: Wirsing kann man fast ganzjährig säen. Er ist eine sehr anspruchslose Pflanze. Pflanzung ist durch Saatgut möglich oder mit vorgezogenen Pflanzen.

Klima 

Wirsing benötigt kein besonderes Klima, er ist eine sehr anspruchslose Pflanze und wird überall auf der Welt angepflanzt. 

Ernte 

Wirsing kann fast ganzjährig geerntet werden. Es gibt den Sommerwirsing und den Spätwirsing. Geerntet werden die zarten Blätter, die man dann als Salat verwendet. Hat der Wirsing einen großen Kopf gebildet, schneidet man den ganzen Kopf mit einem scharfen Messer ab. Aus den kräftigeren Blättern bereitet man zum Beispiel Kohlrouladen zu, welche in vielen deutschen Regionen eine Delikatesse sind. Auch Suppen und Eintöpfe werden daraus zubereitet.

Da er schon früh Verwendung fand und in der deutschen Küche zur Hausmannskost gehört, ist auch heute ein großes geschichtliches Interesse an alten Rezepten vorhanden und auch im Punkt kulturelles Interesse erlangt er wieder mehr Aufmerksamkeit, wie fast alle deutschen älteren Gemüsesorten. Viele sind mit der Zeit durch Neuzüchtungen in Vergessenheit geraten. Alle sind aber voll von Vitaminen und Mineralstoffen die für unsere Gesundheit von wertvoller Bedeutung sind.

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