Gurke – Dekan

lat. Cucumis sativus

Englisch: Cucumber


Starkzehrer

Geschichte

Die Gurke zählt zu den einjährigen Kürbisgewächsen, die im Mittelalter in Deutschland kultiviert wurde. Geschichtliches Ursprungsvorkommen der Cucumis sativus, ist die Ukraine und die Halbinsel Krim. Sie wurde hauptsächlich eingelegt um die Haltbarkeit für die langen Wintermonate zu gewährleisten. 

Das weißstachelige Gurkengemüse hat eine hellgrüne Schale, an der sich weiße Streifen abzeichnen. Die Salat- und Einlegegurke wird bis zu 17 cm lang und ist eine sehr robuste Sorte.

Ernährung

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 0,6 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 2,2 g
         davon Zucker 1,4 g
Ballaststoffe 0,7 g
Kalorien 12,0 kcal/ 51,0 kJ

Gesundheit 

Die Gurke besteht zu 90 % aus Wasser und ist sehr bekömmlich, zudem hat die Cucumis sativus einen hohen Vitamin C Gehalt. 

Vermehrung

Das Saatgut wird ab März in flachen Behältern am hellen Fensterbrett oder im Anzuchtgefäß in etwa 3 cm Tiefe in die Anzuchterde gesät. Die Sonne sollte nicht direkt auf das Saatgut einstrahlen. Die Keimtemperatur der Gurkenpflanze liegt bei 19-22 C, die Keimdauer bei etwa 16 Tagen. 

Die Gurken werden nicht pikiert, sondern direkt mit der Entwicklung zweier Blätter ausgesetzt. Dies sollte nicht vor den Eisheiligen und nicht vor Mitte Mai geschehen. Hat die Gurkenpflanze zwei bis drei Blätter gebildet, empfiehlt es sich Erde anzuhäufen. Die Pflanzen werden nach Ausreifung des fünften Blatts entspitzt, sodass sich die Seitentriebe und die Ranken entfalten können. 

Zur ausreichenden Nährstoffversorgung kann man gelegentlich das Erdreich mit Brennnesseljauche gießen und diesen Sud zusätzlich alle zwei Wochen mit Pferdemist anreichern. Die Bewässerung der Pflanzen ist in den Morgen- und Abendstunden durchzuführen, am besten mit abgestandenem Wasser. Düngt man lieber mit konventionellen Düngemitteln, muss auf einen niedrigen Stickstoffanteil geachtet werden, da eine übermäßige Konzentration an Stickstoffen das Blattwachstum anregt und die Pflanze an der Fruchtbildung gehemmt wird. Nach der Ernte sollte der Boden drei Jahre lang nicht mehr mit derselben Gemüseart bepflanzt werden, da die Gurke zur stark zehrenden Art zählt. 

Klima 

Alle Gurkensorten lieben ein feucht-warmes Klima. Es ist ratsam Hornspäne, Stallmist oder verrotteten Kompost als Wärmespeicher in die angehäufte Erde unterzumischen. 

Ernte 

Sie können mit einer reichlichen Ernte zwischen Juli und August rechnen.

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