Artischocke – Imperial Star

lat. Cynara cardunculus

Englisch: Globe artichoke

Starkzehrer

Geschichte der Artischocke

Die Artischocke wurde bereits in der Antike kultiviert und hat verschiedene Bezeichnungen: In Arabisch: الخرشوف/ al-haršūf, Spanisch: alcachofa und in Italienisch: carciofo. Nicht nur wegen dem tollen Geschmack werden Artischocken angebaut, sie gilt auch als Heilpflanze und wurde sogar als Arzneipflanze des Jahres 2003 ausgezeichnet! Es werden Extrakte und Tee aus der Pflanze hergestellt. Diese lindern nachweislich Verdauungsbeschwerden, senken den Gesamtcholesterin, u.v.m. Artischocken zählen zu der Familie der Korbblütler. Ihren Ursprung hat sie im Mittelmeerraum. Die größten Produzenten weltweit sind: Italien, Ägypten, Spanien, Argentinien, Peru, Algerien, China, Marokko, Vereinigte Staaten und Frankreich.

Ernährung beim Verzehr einer Artischocke

Nährwerte Pro 100 g
Eiweiß 2,0 g
Fett 0,0 g
Kohlenhydrate 2,9 g
         davon Zucker 2,9 g
Ballaststoffe 10,9 g
Kalorien 41,0 kcal / 172,0 kJ

Gesundheit durch Artischocke

Artischocke enthält viele Ballaststoffe. Falls du an Gallenprobleme leidest, solltest du Artischocke häufiger auf deinen Speiseplan setzen. Sie entwässert den Körper, fördert die Verdauung und kann beim Abnehmen helfen. Das Gemüse ist reich an Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin C und B6, Eisen, Provitamin A und Vitamin B1.

Vermehrung der Artischocke

Die Samen werden ab März ca. 5 cm in den Anzuchttopf gegeben und mit Wasser angegossen. Vermeide Staunässe, aber halte den Samen feucht. Nach etwa 15-20 Tagen siehst du den Keimling aus der Erde sprießen. Setze ab Mai den Setzling mit einem Abstand von 1 m cm x 1m um.

Klima zum Anbau der Artischocke

Die Artischocke liebt es warm, sonnig und windgeschützt.

Ernte von Artischocken

Die Blüten erscheinen im Folgejahr und werden im geschlossenen Zustand geerntet. Bei sehr früher Aussaat ist eine Ernte im gleichen Jahr möglich. Artischocken gelten als wahre Delikatesse und sind auch heute noch im Supermarkt eine teure Angelegenheit.

Die Lagerung erfolgt kühl, am besten im Kühlschrank oder Kühlhaus. Lege ein feuchtes Tuch um das Gemüse, um Austrocknung zu vermeiden.

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